Freitag, 30. Oktober 2020

Heike Kretschmer – unsere Kandidatin für den Rat der Stadt Essen

Mein Name ist Heike Kretschmer. Ich kandidiere auf Listenplatz 3 und dies sind meine Themen:

Seit sechs Jahren vertrete ich DIE LINKE im Kulturausschuss der Stadt und in der Bezirksvertretung Essen-West.

Für mich leisten Kunst und Kultur ebenso wie der Sport einen sichtbaren Beitrag für die Auseinandersetzung zum Miteinander und Zusammenleben in der Stadt, für Toleranz und Chancengleichheit.

Deshalb muss es in den kommenden fünf Jahren unter anderem um eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung der kulturellen Einrichtungen, wie die Alte Synagoge, das Haus der Essener Geschichte, die Volkshochschule oder die Folkwang Musikschule ebenso gehen, wie um deren Wirken in der gesamten Stadt. 

Die heute schon bestehenden Defizite im Gesamthaushalt dürfen zu keiner Kürzung der Mittel im Kulturbereich führen!

Auf der Kulturtagung hat die freie Szene verschiedene „Baustellen“ diskutiert, wie Kultur für alle sichtbarer werden kann und welche Möglichkeiten Künstler:innen dafür brauchen.

Vernetzung, Finanzierung, Förderung, faire Bezahlung und Marketing. Hierfür Lösungen gemeinsam zu finden und umzusetzen, ist ein Anspruch an meine zukünftige Arbeit im Rat.

So muss die Kulturförderung der Stadt stärker als bisher auch Fragen der fairen Bezahlung Rechnung tragen.

Essen nennt sich „Großstadt für Kinder“, aber fehlende Plätze im Kita-Bereich, Not- und Spielgruppen als Ersatz, gedeckelte Plätze im Ganztag und die hohe Zahl der Schüler in den Grundschulklassen sind Fakten, die dagegen sprechen.

Wir brauchen deshalb einen Schulentwicklungsplan, der nicht nur den Bedarf an Schulplätzen thematisiert, sondern auch die Ausstattung der Schulen, das Umfeld und die besonderen Bedarfe an den Einrichtungen.

Will man Kinder fit für die Zukunft machen und Chancengleichheit herstellen, dann braucht es dazu vor allem ein Konzept zur Bekämpfung der Kinderarmut!

Die Haushaltsmittel sind stärker nach den Bedarfen in den Bezirken zu verausgaben. Hierzu zählt für mich auch die gezielte Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit.

Eine Koordinierungsstelle zur besseren Vernetzung von Schulen und Kitas mit außerschulischen Bildungsangeboten ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg dahin.

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