Montag, 3. August 2020

Theresa Brücker – unsere Kandidatin für den Rat der Stadt Essen

Mein Name ist Theresa Brücker, ich bin 23 Jahre alt und studiere Soziologie. Ich kandidiere auf Listenplatz zwei und das sind meine Themen:

Mich hat der Aufschwung der neuen Rechten im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise im Jahr 2015 politisiert. Plötzlich stand Pegida auf der Straße und mit der AfD hatte diese Bewegung auch einen immer stärker werdenden parlamentarischen Arm.

Deshalb bilden die antifaschistische und die antirassistische Arbeit meine politischen Schwerpunkte.

Auch im Essener Stadtrat brauchen diese Themen eine starke Stimme. Denn unsere Stadt hat nicht nur mit rechten Gruppen, wie etwa den „Steeler Jungs“, ein Problem, sondern auch mit Kettenduldungen und massiver Stigmatisierung einzelner Stadtteile und Personengruppen durch Medien und Polizei.

Die Themen Migration und Integration dürfen nicht länger vom rechten Diskurs dominiert werden. Wir brauchen einen humanistischen Ansatz, der die Würde aller Menschen achtet!

Auch als Feministin werde ich laut sein. Die Benachteiligung von Frauen und Mitgliedern der LSBTIQ+ Community wird immer noch nicht ausreichend bekämpft, sondern stattdessen immer wieder kleingeredet. Damit muss Schluss sein!

Die Corona-Krise macht vor Essen keinen Halt und wir sehen deutlich, wie wichtig eine gute Gesundheitsversorgung ist. Angesichts dessen sind die Schließungen von gleich zwei Krankenhäusern der Contilia-Gruppe im Essener Norden ein Schlag ins Gesicht der Mitarbeitenden und der Anwohner:innen.

Gesundheit muss aber für alle da sein und darf nicht bei unzureichendem Profit einfach eingestampft werden. Gesundheitsversorgung gehört deshalb in die öffentliche Hand.

Bei all diesen Themen ist es oftmals so, dass insbesondere denjenigen, die direkt betroffen sind, nicht genug zugehört wird oder ihnen ein Mitspracherecht sogar verweigert wird.

Deswegen braucht Essen mehr Demokratie. Wir brauchen Strukturen, um Bürger:innenbeteiligung einfach zu machen. Dafür will ich mich im Stadtrat einsetzen und Demokratie auch aktiv leben.

Ich werde stets das Gespräch mit den Bürger:innen suchen und mit ihnen gemeinsam unsere Stadt verändern.

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