Donnerstag, 15. April 2021

Abschottung als Pathologie – Aphorismen

Kann ein Mensch im modernen Kapitalismus überhaupt ein gesundes Leben führen?

Kann ein Mensch im modernen Kapitalismus überhaupt ein gesundes Leben führen? Oder ist die Ursache für die psychischen Erkrankungen in der Gesellschaftsform zu finden?

Die folgenden Aphorismen werfen ein Licht auf die gesellschaftlich bedingten Pathologien des Individuums und regen zum Nachdenken an:

In meinem Handeln und Denken ist für mich nur von Belang, was mich unvermittelt als Person angeht. Das ist mein Körper, seine Bedürfnisse und wie ich ihn gestalte.

Für die meisten besteht Freiheit darin, das zu tun, was ihnen gesagt wird. In diesem Rahmen kreativ zu sein, erzeugt die Illusion des Schöpferischen. Aber der Schöpfer selbst ist schon verstümmelt.

Das Geld verwende ich zum Konsum. Es ist nie genug. Daher die endlose Freiheit, meine Arbeitskraft zu verkaufen.

Glücklich bin ich, wenn ich alles erfülle, was das Wort bedeutet. Die Bedeutung selbst hinterfrage ich nicht.

Ich bin nur ich. Aber das weiß ich nicht.

Mein Leben besteht darin, das zu tun, was zu tun ist.

Was ich will? Diese Sprache verstehe ich nicht.

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